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So funktioniert es

Die bohrlochnahe Zone bei ihrer Resonanzfrequenz reinigen

Resonflux unterstützt Betreiber bei der Bewertung bohrlochnaher Schäden und der Planung wasserbetriebener Vibro-Resonanz-Behandlungen geeigneter Förder- und Injektionsbohrungen.

Wie bewegt Schall Öl, das Druck allein nicht bewegt?

Zwei physikalische Mechanismen (durch Berechnung und Laborexperiment bestätigt) erklären, wie akustische Energie im Resonanzmodus Öl freisetzt, das Druck allein nicht mobilisieren kann.

Tropfenablösung

Die durchlaufende Schallwelle reißt Öltropfen physisch von den Gesteinskörnern ab: die akustische Kraft übersteigt die Adhäsion zwischen Tropfen und Porenkanal.

Mobilisierung & Koaleszenz

Größere Tropfen werden mobil und vereinigen sich zu durchgehenden „Ölkanälen“. Die akustische Kraft überwindet zusammen mit der Van-der-Waals-Anziehung die elektrostatische Abstoßung, die Ölfilme an den Körnern hält.

einige zehn Pa

Schon geringe Druckwellenamplituden erhöhen messbar die Mobilität des Lagerstättenöls.

20–50 m

Entfernung, in der die erzeugten Schallwellen vom Gerät aus zuverlässig nachgewiesen wurden.

2–3×

Anstieg der Filtrationsgeschwindigkeit in einem gesättigten porösen Medium unter Vibration im Resonanzmodus.

Warum verschlechtert konventionelle Reinigung manche Bohrungen?

Ein positiver Skin-Faktor ist ein Auswahlhinweis, keine Diagnose. Schaden, Komplettierung, Druck, Temperatur und Werkzeugzugang müssen je Bohrung bewertet werden.

Das dokumentierte Verfahren nutzt Süßwasser ohne zugesetzte Säure oder chemische Reinigungsmittel. Fluidverträglichkeit und Rückflussbehandlung müssen für jede Bohrung geplant werden.

Ein positiver Skin-Faktor ist ein Auswahlhinweis, keine Diagnose. Schaden, Komplettierung, Druck, Temperatur und Werkzeugzugang müssen je Bohrung bewertet werden.

Die Vibrationsquelle

Ein hydrodynamischer Generator, gestimmt wie ein Instrument

Der Generator besteht aus einem Gehäuse mit tangentialen Einlasskanälen, einer Wirbelkammer und einem Diffusor. Seine Geometrie definiert (zusammen mit den hydrodynamischen Parametern der gepumpten Flüssigkeit) die erzeugte Frequenz und Amplitude.

Resonanz entsteht, wenn die erzeugte Frequenz der Eigenfrequenz der behandelten bohrlochnahen Zone entspricht, abgeschätzt aus Porosität und Permeabilität der Lagerstätte über deren „Filtrationsrauschen“.

Jeder Generator wird individuell für seine Bohrung gebaut, um das Band der jeweiligen Lagerstätte zu treffen. Typischer Arbeitsbereich: 1.5–10 kHz. Auf dem Laborprüfstand zeigt ein charakterisierter Generator seinen dominanten Peak bei 1,632 Hz.

Fünf konstruierte Varianten

A

Generator mit zusätzlichem Diffusor

B

Diffusor als Rotationskörper ausgeführt

C

Resonanzkammer mit variablem Volumen

D

Zwei Einlasskanäle und zwei Auslassdiffusoren

E

Federbelasteter Ringvorsprung: hohe Amplitude bei niedrigen Frequenzen

Filtrationsgewinn vs. Generatorfrequenz

Resonanz ist ein Band, kein Punkt. Jeder Generator wird auf seine Lagerstätte abgestimmt

Arbeitsband 1.5–10 kHz 024681012 Frequenz, kHz Peak gain: filtration rate up to ~3× in resonance mode bis zu 3×

Illustrative Kurve: das Band von 1.5–10 kHz und der 2–3× Filtrationsgewinn sind dokumentiert; jeder Generator wird auf die Resonanzfrequenz seiner Lagerstätte ausgelegt.

Laboratory frequency spectrum of a wave generator, dominant peak at 1,632 Hz

1,632 Hz Spectrum analyser trace from the experimental stand showing the generator's dominant peak, recorded on two channels. This is how every generator is characterised before it is matched to a formation's resonant band.

Fünf kontrollierte Schritte

  1. 01

    Resonanzfrequenzband der Ziellagerstätte messen oder berechnen

  2. 02

    Auslegungsparameter des Wave Generators aus Lagerstättendaten berechnen

  3. 03

    Wave Generator am Ende des Förderrohrs (Tubing) oder des Coiled Tubing montieren

  4. 04

    Tubing einfahren, bis der Generator exakt am Ziel-Stimulationsintervall sitzt

  5. 05

    Bohrlochflüssigkeit mit definierter, kontrollierter Rate und definiertem Druck zirkulieren

Behandlung der bohrlochnahen Zone: Zirkulationsschema
7 6 8 11 9 10 1 2 12 3 4 5
Flüssigkeitszirkulation (4–8 h) Resonanzwellen in die Lagerstätte

Behandlung der bohrlochnahen Zone im Zirkulationsbetrieb

Die Behandlung läuft im Zirkulationsbetrieb (Separationstank → Pumpe → Tubing → Wave Generator → Ringraum → zurück zum Tank) über 4–8 Stunden, je nach behandelter Zone. Mit Coiled Tubing lassen sich sogar aktive Gaslift-Bohrungen behandeln, ohne sie abzustellen.

1
Förderrohr (Tubing, NKT)
2
Futterrohr (Casing)
3
Übergangsstück zwischen Tubing und Generator
4
Vibrationswellengenerator
5
Perforationsintervall
6
Pumpenaggregat: 20–30 m³/h bei 15–22 MPa
7
Standard-Separationstank (20–40 m³)
8
Ventile
9
Manometer
10
Dichtkupplung zwischen Tubing und Hochdruckschlauch
11
Hochdruckschlauch
12
Ringraum

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